Weg nach St. Sebastian - Rosenkranz

Man verläßt die Basilika durch das Querhaus nach rechts durch die Sakristei („Sagrestia“) oder links, falls geöffnet, kommt so an die Via Ostiense, überquert diese, geht etwas nach links, und biegt rechts in die links von einem Park ansteigende Via delle Sette Chiese (Siebenkirchenstraße) ein. 

Hier beginnt man mit dem Rosenkranzgebet. 

Man folgt der Via delle Sette Chiese (auf Straßenschilder achten!), bis sie auf die Via Appia Antica stößt. 

Dort liegt rechterhand die Kirche St. Sebastian.


Paulus-Rosenkranz (Quelle)

  • den Paulus in seiner Kirche verfolgte.
  • der Paulus im Licht erschien und ihn mit Blindheit schlug.
  • der Paulus zum Werkzeug seines Namens erwählt hat.
  • zu dem Paulus sich bekehrt hat.
  • den Paulus bei den Völkern als Gekreuzigten verkündet hat.


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St. Sebastian: Sext

DRITTE STATION 

ST. SEBASTIAN

 

Die Kirche ist unter Einbeziehung eines Vorgängerbaus zwischen 312 und 337 (seitdem viele An- und Umbauten, heutige Gestalt: 17. Jh.) über einer unterirdischen Begräbnisstätte aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut, in der der frühchristliche Martyrer Sebastian begraben wurde. Die „Katakomben“ haben von dem Tal „ad catacumbas“ ihren Namen, in dem S. Sebastiano liegt. 

Während der Verfolgungszeit brachten die Christen die Leiber der Apostelfürsten Petrus und Paulus hier in Sicherheit. Stuckritzungen (Graffiti) belegen, daß man um 250 die beiden Apostel hier verehrte. Die dann errichtete Basilika war darum ursprünglich den Aposteln Petrus und Paulus geweiht. Bei deren gemeinsamem Fest am 29. Juni könnte es sich also um den Weihetag dieser Kirche handeln.

Sebastian war ein angesehener römischer Offizier. Er wurde wegen seines christlichen Glaubens unter Kaiser Diokletian zum Tode verurteilt und sollte mit Pfeilen erschossen werden. Er überlebte diesen Hinrichtungsversuch und wurde gesund gepflegt. Er wurde dann am 20. Januar 288 (?) mit Keulen erschlagen. 

Sein Grab befindet sich unter dem Seitenaltar links. Die berühmte Liegefigur von Gioretti stellt wohl aus ästhetischer Erwägung nicht den Tod, sondern den ersten, fehlgeschlagenen Versuch seiner Hinrichtung dar. Dort versammelt man sich.

Dir Kirche wird normalerweise in der Mittagszeit geschlossen. In diesem Fall betet man die Sext vor der Tür.

 

 

SEXT

vom Fest des hl. Sebastian

 

ERÖFFNUNG

O Gott, komm mir zu Hilfe.

R/. Herr, eile mir zu helfen.

V/. Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) und dem Heiligen Geist(e).

R/. Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

 

Das Halleluja entfällt in der Fastenzeit.

 

 

HYMNUS

(Mel. GL 368 „O lieber Jesu, denk ich dein“)

 

O Gott, du lenkst mit starker Hand

den wechselvollen Lauf der Welt,

machst, daß den Morgen mildes Licht,

den Mittag voller Glanz erhellt.

 

Lösch aus die Glut der Leidenschaft

und tilge allen Haß und Streit;

erhalte Geist und Leib gesund,

schenk Frieden uns und Einigkeit.

 

Du Gott des Lichts, auf dessen Reich 

der helle Schein der Sonne weist, 

dich loben wir aus Herzensgrund,

Gott Vater, Sohn und Heilger Geist. Amen.

 

 

PSALMODIE

 

A/. Mit der Krone der Gerechtigkeit * hat Gott ihn geehrt und ihm den Namen der Herrlichkeit verliehen. (O. Halleluja.)

 

Psalm 122 (123)

 

Ich erhebe meine Augen zu dir, * der du thronst im Himmel.

Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn, * wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Herrin, 

so sind unsere Augen erhoben zum HERRN, unserem Gott, * bis er uns gnädig ist.

Sei uns gnädig, HERR, sei uns gnädig! * Denn übersatt sind wir von Verachtung,

vom Spott der Selbstsicheren ist übersatt unsere Seele, * von der Verachtung durch die Stolzen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

 

Psalm 123 (124)

 

Wäre es nicht der HERR gewesen, der da war für uns, * – so soll Israel sagen –,

wäre es nicht der HERR gewesen, der da war für uns, * als sich gegen uns Menschen erhoben,

dann hätten sie uns lebendig verschlungen, * als gegen uns ihr Zorn entbrannte,

dann hätten die Wasser uns weggespült, * hätte sich über uns ein Wildbach ergossen,

dann hätten sich über uns ergossen * die wilden und wogenden Wasser.

Der HERR sei gepriesen, * der uns ihren Zähnen nicht zur Beute gab.

Unsre Seele ist wie ein Vogel dem Netz des Jägers entkommen; * das Netz ist zerrissen und wir sind frei.

Unsere Hilfe ist im Namen des HERRN, * der Himmel und Erde erschaffen hat.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

 

Psalm 124 (125)

 

Die auf den HERRN vertraun, sind wie der Zionsberg: * Niemals wankt er, er bleibt in Ewigkeit.

Wie Berge Jerusalem rings umgeben, * so ist der HERR um sein Volk von nun an bis in Ewigkeit.

Nicht soll das Zepter des Frevels lasten auf dem Erbland der Gerechten, * damit nicht auch die Gerechten ihre Hände ausstrecken nach dem Unrecht.

Tu doch Gutes, HERR, den Guten, * denen, die redlichen Herzens sind!

Doch die abbiegen auf ihre krummen Wege, † die lasse der HERR samt denen, die Unrecht tun, dahingehn. * Friede über Israel!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

 

A/. Mit der Krone der Gerechtigkeit hat Gott ihn geehrt und ihm den Namen der Herrlichkeit verliehen. (O. Halleluja.)

 

 

KURZLESUNG Jak 1, 12

Selig der Mann, der in der Versuchung standhält. Denn wenn er sich bewährt, wird er den Kranz des Lebens erhalten, der denen verheißen ist, die Gott lieben.

 

 

VERSIKEL

V/. Ich vertraue auf Gott und fürchte mich nicht. 

(O. Halleluja.)

R/. Was können Menschen mir antun? 

(O. Halleluja.)

 

 

ORATION

Lasset uns beten.

H

err, unser Gott, wir schauen auf das Beispiel der Standhaftigkeit, das der heilige Märtyrer Sebastian durch sein mutiges Bekenntnis gegeben hat. Schenke auch uns den Geist der Stärke, damit wir dir mehr gehorchen als den Menschen. Durch Christus, unseren Herrn.

R/. Amen.

 

 

SCHLUSSVERSIKEL

V/. Singet Lob und Preis. (O. Halleluja.)

R/. Dank sei Gott dem Herrn. (O. Halleluja.)

 

 

in der Osterzeit: REGINA CÆLI

F

reu dich, du Himmelskönigin, halleluja!

Den du zu tragen würdig warst, halleluja, 

er ist auferstanden, wie er gesagt hat, halleluja.

Bitt Gott für uns, halleluja.

(oder Lied: Freu dich, du Himmelskönigin, GL 525)

 

V/. Freu dich und frohlocke, Jungfrau Maria, halleluja.

R/. Denn der Herr ist wahrhaft auferstanden, halleluja.

 

Lasset uns beten. – 

A

llmächtiger Gott, durch die Auferstehung deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, hast du die Welt mit Jubel erfüllt. Laß uns durch seine jungfräuliche Mutter Maria zur unvergänglichen Osterfreude gelangen. Durch ihn, Christus, unsern Herrn. 

R/. Amen.

 

 

sonst: ANGELUS

V/. Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft.

R/. Und sie empfing vom Heiligen Geist.

(V/. Gegrüßet seist du, Maria... R/. Heilige Maria...)

 

V/. Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn.

R/. Mir geschehe nach deinem Wort.

(V/. Gegrüßet seist du, Maria... R/. Heilige Maria...)

 

V/. Und das Wort ist Fleisch geworden.

R/. Und hat unter uns gewohnt.

V/. Gegrüßet seist du, Maria... R/. Heilige Maria...

 

V/. Bitte für uns, heilige Gottesgebärerin.

R/. Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

Lasset uns beten. 

A

llmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Durch ihn, Christus, unseren Herrn.

R/. Amen.



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Weg zur Lateranbasilika (mit Kirche "Domine quo vadis") - Rosenkranz

Man verläßt die Kirche und wendet sich auf der Via Appia Antica nach links, überquert die Via delle sette Chiese und geht links durch das Tor in Richtung Calixtuskatakombe (siehe Schild „S. Calisto“). 

Sobald man die Steigung hinter sich hat, beginnt man mit dem Rosenkranz. Je nach Geschwindigkeit wird man diesen noch nicht beendet haben, wenn man die Via Appia wieder erreicht. 

Dann kann man den Rosenkranz unterbrechen, um die die Straße zu überqueren, und ihn in der Kirche Santa Maria in Palmis („Domine Quo Vadis“) zu Ende beten.

Hier ist nach der Überlieferung Christus dem vor dem Martyrium fliehenden Petrus erschienen und hat auf dessen Frage „Herr, wohin gehst du?“ geantwortet: „Ich gehe nach Rom, um mich dort ein zweites Mal kreuzigen zu lassen.“ (vgl. die Bilder an den Wänden nahe des Eingangs, die durch antikes Straßenpflaster verbunden sind; in der Mitte befindet sich ein Stein mit den Fußabdrücken des Herrn.) Petrus kehrte daraufhin um und trat das Blutzeugnis für Christus an. (Vgl. Bilder links und rechts vom Altar.)

Andernfalls überquert man die Straße, geht nach links weiter und betet gegebenenfalls den Rosenkranz im Gehen zu Ende.

Man geht die Via Appia Antica bis zur Stadtmauer (Porta S. Sebastiano) und vor dieser nach rechts (Viale delle Mura Latine), so daß man die Stadtmauer zur Linken hat.

Man biegt rechts in die Via Aquitania ein. Sie geht hinter der Piazza Epiro in die Via Licia und dann – etwas nach rechts versetzt (Trampelpfad in der Grünanlage nutzen!) – in die Via Illiria über.

Man passiert am Piazzale Ipponio die Stadtmauer und geht weiter geradeaus. Rechts kommt man am Baptisterium des Lateran vorbei zur Erlöserbasilika, durch deren Nordportal man eintritt.



Martyrer-Rosenkranz (Quelle)

  • dessen Schatz wir in zerbrechlichen Gefäßen tragen.
  • dessen Todesleiden wir an unserem Leib tragen.
  • dessen Leben an unserem sterblichen Fleisch offenbar wird.
  • mit dem Gott uns auferwecken wird.
  • mit dem Gott uns vor sein Angesicht stellen wird.


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Lateranbasilika: Tedeum

VIERTE STATION

BASILIKA DES HEILIGSTEN ERLÖSERS

St. Johannes im Lateran

 

Die Lateranbasilika, 313 unmittelbar nach dem Mailänder Toleranzedikt von Kaiser Konstantin errichtet, ist die älteste als solche erbaute (Groß-) Kirche, Bischofskirche des Papstes und darum „Mutter und Haupt aller Kirchen“, geweiht am 9. November 324 durch Papst Silvester I.. 

Bis zu ihrer Errichtung feierten die Christen in Hauskirchen (Wohnhäusern) die Messe, also in eigentlich für weltliche Zwecke errichteten Provisorien. Als der Kaiser der neuen Religion nach ihrer Zulassung einen Tempel stiften wollte, wie es üblich war, kam erstmals die Frage auf, welche Form ein christlicher Sakralbau haben müsse.

Man wählte für den ersten christlichen „Tempel“ nicht die Tempelform, sondern die der prachtvollen Kaiserhalle (Basilika), in der nun der Altar an den Platz des Kaisers oder dessen Vertreters trat. Der Grund für diese vom Heidnischen abweichende Form des christlichen Sakralbaus ist, daß zum christlichen Kult die Gemeinde, das Volk Gottes gehört; denn sie ist „eine königliche Priesterschaft“ (1 Petr 2,9) und „der Leib Christi“. In heidnischen Tempeln war für das Volk kein Raum gewesen.

Die Kirche ist ursprünglich allein Christus, dem Heiland, geweiht (St. Salvator). Im Mittelalter traten die Patrozinien Johannes des Täufers und Johannes des Evangelisten hinzu.

Vor dem Hauptaltar liegt in der an dieser Stelle eigentlich unangemessenen Confessio, die der im Petersdom nachgebildet ist, das Grab Papst Martins V., der auf dem Konstanzer Konzil zum Papst gewählt wurde, womit das abendländische Schisma beendet werden konnte. Papst Martin kehrte nach Rom zurück, nachdem die Päpste 70 Jahre lang in Avignon residiert hatten.

Das im Westen vorgelagerte älteste Baptisterium Roms ist der vornehmste Taufort der Christenheit; es ist die eigentliche Taufstätte des Papstes.

Da die Lateranbasilika nicht wegen eines Heiligengrabes sondern als „Mutter und Haupt aller Kirchen“ Wallfahrtsort ist, versammelt man sich an einem beliebigen Ort, vorzugsweise am oder mit Blick zum Altar, in dessen Ziborium neben Reliquien der Heiligen Petrus und Paulus der Tisch aufbewahrt wird, auf dem Petrus im Haus des hl. Pudens die hl. Messe gefeiert haben soll.

 

 

TE DEUM

 

>: rechte Seite

<: linke Seite

 

V Dich, Gott, loben wir, 

> dich, Herr, preisen wir.

< Dir, dem ewigen Vater, huldigt das Erdenrund.

> Dir rufen die Engel alle, 

dir Himmel und Mächte insgesamt,

< die Kerubim dir und die Seraphim 

mit niemals endender Stimme zu:

> Heilig, 

< heilig,

> heilig der Herr, der Gott der Scharen!

< Voll sind Himmel und Erde 

von deiner hohen Herrlichkeit.

> Dich preist der glorreiche Chor der Apostel; 

< dich der Propheten lobwürdige Zahl;

> dich der Märtyrer leuchtendes Heer; 

< dich preist über das Erdenrund die heilige Kirche;

> dich, den Vater unermeßbarer Majestät;

< deinen wahren und einzigen Sohn; 

> und den Heiligen Fürsprecher Geist.

< Du König der Herrlichkeit, Christus.

> Du bist des Vaters all-ewiger Sohn.

< Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht, 

bist Mensch geworden, den Menschen zu befreien.

> Du hast bezwungen des Todes Stachel 

und denen, die glauben, 

die Reiche der Himmel aufgetan.

< Du sitzest zur Rechten Gottes 

in deines Vaters Herrlichkeit.

> Als Richter, so glauben wir, 

kehrst du einst wieder.

< Dich bitten wir denn, 

komm deinen Dienern zu Hilfe, 

die du erlöst mit kostbarem Blut.

> In der ewigen Herrlichkeit 

zähle uns deinen Heiligen zu.

Man kniet nieder (außer in der Osterzeit und an Sonntagen).

< Rette dein Volk, o Herr, 

und segne dein Erbe;

> und führe sie 

und erhebe sie bis in Ewigkeit.

< An jedem Tag benedeien wir dich 

> und loben in Ewigkeit deinen Namen, 

ja, in der ewigen Ewigkeit.

< In Gnaden wollest du, Herr, 

an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.

> Erbarme dich unser, o Herr, 

erbarme dich unser.

< Laß über uns dein Erbarmen geschehn, 

wie wir gehofft auf dich.

> Auf dich, o Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt. 

< In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.

Man erhebt sich.

 

V/. Laßt uns preisen den Vater und den Sohn mit dem Heiligen Geist.

R/. Ihn loben und rühmen in Ewigkeit.

V/. Gepriesen bist du, Herr am Gewölbe des Himmels.

R/. Hochgelobt und verherrlicht in Ewigkeit.

V/. Herr, erhöre mein Gebet.

R/. Und laß mein Rufen zu dir kommen.

(Der Herr sei mit euch.

R/. Und mit deinem Geiste).

Dieser Gruß entfällt, wenn ein Laie vorsteht.



ORATIONEN

Lasset uns beten.

 

Für den Papst:

Gott, du hast deinen Diener N. in der Nachfolge des heiligen Petrus dazu erwählt, deine ganze Herde zu weiden. Erhöre unser Gebet und gib, daß er als Stellvertreter Christi auf Erden seine Brüder stärkt. Laß alle Kirchen mit ihm verbunden sein durch das Band der Einheit, der Liebe und des Friedens, damit alle in dir, dem ewigen Hirten, die Fülle der Wahrheit und des Lebens finden. Durch Christus, unseren Herrn.

R/. Amen.


Zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers:

Gott, du hast den heiligen Johannes den Täufer berufen, das Volk des Alten Bundes Christus, seinem Erlöser entgegenzuführen. Schenke deiner Kirche die Freude im Heiligen Geist und führe alle, die an dich glauben, auf dem Weg des Heiles und des Friedens. Durch ihn, Christus unseren Herrn. 

R/. Amen.


Zu Ehren des heiligen Johannes des Evangelisten:

Allmächtiger Gott, du hast uns durch den Evangelisten Johannes einen Zugang eröffnet zum Geheimnis deines ewigen Wortes. Laß uns mit erleuchtetem Verstand und liebendem Herzen erfassen, was er in gewaltiger Sprache verkündet hat. Durch Christus unseren Herrn. 

R/. Amen.


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Weg nach Heilig-Kreuz - Rosenkranz

Man verläßt die Basilika durch das Hauptportal und geht geradeaus durch den Park. Die Kirche S. Croce liegt nach 800 Metern rechts. Den Rosenkranz wird man auf dem Weg nicht ganz beten können. Man betet die Gesätze in der Kirche zu Ende, bevor man in die Reliquienkapelle geht.

S. Croce schließt von 12.15 bis 15.15 Uhr. Die Mittagspause sollte also entweder etwas vorgezogen und nach S. Giovanni in Laterano (hier gibt es Restaurants) oder nach S. Croce eingelegt werden.

Nach der Mittagspause kann man vor dem Gang nach S. Croce die heilige Stiege betrachten, jene Treppe aus dem Jerusalemer Prätorium, auf der Jesus zu seiner Verurteilung gegangen ist und die die heilige Kaiserin Helena hierher bringen ließ.


Glorreicher Rosenkranz

  • der von den Toten auferstanden ist.
  • der in den Himmel aufgefahren ist.
  • der uns den Heiligen Geist gesandt hat.
  • der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat.
  • der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat.


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Heilig-Kreuz: Kreuzverehrung und Non

 FÜNFTE STATION 

HEILIG KREUZ IN JERUSALEM

 

Helena, die Mutter Kaiser Konstantins, im Gegensatz zu diesem schon früh Christin, fuhr nach der Toleranz ins Heilige Land, um dort nach den Stätten und Gegenständen des Erdenlebens des Erlösers zu suchen. Hier errichtete ihr Sohn die Grabes- und die Geburtskirche. 

Sie brachte nicht wenige Reliquien nach Rom, vor allem einen großen Teil des heiligen Kreuzes, das in diese Kirche gebracht wurde. Sie war um 350 im Atrium eines kaiserlichen Palastes errichtet und dem heiligen Kreuz geweiht worden – zum Dank an den Sieg Kaiser Konstantins gegen Maxentius an der Milvischen Brücke „im Zeichen des Kreuzes“ im Jahr 312 (1144-45 erweitert und erneuert). 

Die Reliquie (durch die Entnahme unzähliger Kreuzpartikel viel kleiner als erwartet) befindet sich heute hinter dem Altarraum und ist durch die Tür links vom Altar und dann rechts hinauf zu erreichen. Neben der Kreuzesreliquie sind der titulus (Kreuzesinschrift), Dornen von der Dornenkrone, ein Kreuzesnagel und der Finger des Apostels Thomas, mit dem er die Wunden des Auferstandenen berührt hat.

Im Nebenraum befindet sich eine Kopie des Grabtuchs Jesu.

 

 

KREUZVEREHRUNG

 

Alle knien vor dem hl. Kreuz nieder.

V/. Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. 

(O. Halleluja.)

R/. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst. 

(O. Halleluja.)

 

Stille.

 

 

NON

vom Fest Kreuzerhöhung

 

ERÖFFNUNG

O Gott, komm mir zu Hilfe.

R/. Herr, eile mir zu helfen.

V/. Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) und dem Heiligen Geist(e).

R/. Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Halleluja.

 

Das Halleluja entfällt in der Fastenzeit.

 

 

HYMNUS

(Mel. GL 368 „O lieber Jesu, denk ich dein“)

 

Du starker Gott, der diese Welt

im Innersten zusammenhält,

du Angelpunkt, der unbewegt

den Wandel aller Zeiten trägt.

 

Geht unser Erdentag zu End’,

schenk Leben, das kein Ende kennt,

führ uns, dank Jesu Todesleid,

ins Licht der ew’gen Herrlichkeit.

 

Vollenden wir den Lebenslauf, 

nimm uns in deine Liebe auf,

daß unser Herz dich ewig preist,

Gott Vater, Sohn und Heil’ger Geist. Amen.

 

 

PSALMODIE

 

A/. Durch dein Kreuz errette uns, Christus, unser Erlöser. Durch deinen Tod hast du den Tod vernichtet und durch deine Auferstehung das Leben neu geschaffen. (O. Halleluja.)

 

Psalm 125 (126)

 

Als der HERR das Geschick Zions wendete, * da waren wir wie Träumende. 

Da füllte sich unser Mund mit Lachen * und unsere Zunge mit Jubel. 

Da sagte man unter den Völkern: * Groß hat der HERR an ihnen gehandelt!

Ja, groß hat der HERR an uns gehandelt. * Da waren wir voll Freude. 

Wende doch, HERR, unser Geschick, * wie die Bäche im Südland! 

Die mit Tränen säen, * werden mit Jubel ernten. 

Sie gehen, ja gehen und weinen * und tragen zur Aussaat den Samen. 

Sie kommen, ja kommen mit Jubel * und bringen ihre Garben.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

 

Psalm 126 (127)

 

Wenn nicht der HERR das Haus baut, * mühen sich umsonst, die daran bauen.

Wenn nicht der HERR die Stadt behütet, * wacht umsonst, der sie behütet. 

Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, † um das Brot der Mühsal zu essen; * was recht ist, gibt der HERR denen, die er liebt, im Schlaf.

Siehe, ein Erbteil vom HERRN sind Söhne, * ein Lohn ist die Frucht des Leibes.

Wie Pfeile in der Hand eines Kriegers, * so sind Söhne aus den Jahren der Jugend. 

Selig der Mann, der mit ihnen den Köcher gefüllt hat! † Sie werden nicht zuschanden, * wenn sie mit ihren Feinden rechten im Tor.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

 

Psalm 127 (128)

 

Selig jeder, der den HERRN fürchtet, * der auf seinen Wegen geht!

Was deine Hände erarbeitet haben, wirst du genießen; * selig bist du - es wird dir gut ergehn.

Deine Frau ist wie ein fruchtbarer Weinstock * im Innern deines Hauses. 

Wie Schößlinge von Ölbäumen sind deine Kinder * rings um deinen Tisch herum.

Siehe, so wird der Mann gesegnet, * der den HERRN fürchtet.

Es segne dich der HERR vom Zion her. * Du sollst schauen das Glück Jerusalems alle Tage deines Lebens.

Du sollst schauen die Kinder deiner Kinder. * Friede über Israel!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn(e) * und dem Heiligen Geist(e).

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

 

A/. Durch dein Kreuz errette uns, Christus, unser Erlöser. Durch deinen Tod hast du den Tod vernichtet und durch deine Auferstehung das Leben neu geschaffen. (O. Halleluja.)

 

 

KURZLESUNG 1 Petr 1, 18f

Ihr wißt, daß ihr aus eurer sinnlosen, von den Vätern ererbten Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel. 

 

 

VERSIKEL

V/. Das Zeichen des Kreuzes wird am Himmel stehen. 

(O. Halleluja.)

R/. Wenn der Herr zum Gericht erscheint. 

(O. Halleluja.) 



ORATION

Lasset uns beten.

Allmächtiger Gott, deinem Willen gehorsam, hat dein geliebter Sohn den Tod am Kreuz auf sich genommen, um alle Menschen zu erlösen. Gib, daß wir in der Torheit des Kreuzes deine Macht und Weisheit erkennen und in Ewigkeit teilhaben an der Frucht der Erlösung. Durch ihn, Christus, unseren Herrn. 

R/. Amen.

 

 

SCHLUSSVERSIKEL

V/. Singet Lob und Preis. (O. Halleluja.)

R/. Dank sei Gott dem Herrn. (O. Halleluja.)



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Weg nach St. Laurentius - Rosenkranz

Man wendet sich aus der Kirche kommend nach rechts und folgt der Via Eleniana („Helenastraße“) bis zum Piazzale Labicano, einem unübersichtlichen und für Fußgänger schwer zu passierenden Verkehrsknotenpunkt, auf dessen Mitte sich die Porta Labicana (P. S. Maria Maggiore) erhebt. Man hält sich, das Stadttor links liegen lassend, zunächst geradeaus, geht dann am Bahndamm links und sofort rechts durch die Unterführung (Viale Scalo S. Lorenzo) und hinter dieser links in die Via di Porta Labicana. Hier beginnt man mit dem Rosenkranzgebet.

Von der Via di Porta Labicana biegt man rechts in die Via dei Volsci ein. Von dieser geht man links in die Via dei Reti, dann rechts in die Via Liburtina und kommt so nach S. Lorenzo.

Man kann, wenn man dies nicht schon bei der Lateranbasilika getan hat, in einer der Gaststätten in dieser Gegend das Mittagessen einnehmen. 


Schmerzensreicher Rosenkranz

  • der für uns Blut geschwitzt hat.
  • der für uns gegeißelt worden ist.
  • der für uns mit Dornen gekrönt worden ist.
  • der für uns das schwere Kreuz getragen hat.
  • der für uns gekreuzigt worden ist.


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